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Warum finden alle Luther so gut?

Posted on | Februar 20, 2013 | 17 Comments

messen
von alkomat

Frage von Georg: Warum finden alle Luther so gut?
Ich mein, Martin Luther war ein Judenhasser, Sexist und hat die Bauernbewegung verraten.
Wieso wird er so hochgelobt (z.B. jetzt die Lutherdekade 2017) und die andere Seite von ihm eigentlich total unter den Tisch gekehrt?

Beste Antwort:

Answer by Kojote IV.
Das stimmt, was du schreibst. Luther war auf der einen Seite sehr negativ. Lieder wird dies von der ev. Kirche totgeschwiegen. Auf der anderen Seite hat er aber auch die Verfehlungen und Irrlehren der kath. Kirche angeprangert.

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by Yahoo Answers

Comments

17 Responses to “Warum finden alle Luther so gut?”

  1. cappuccino barthel
    Februar 20th, 2013 @ 8:28 pm

    jep, kojojo … X) ..was du wieder raushaust stimmt doch gar nicht, hier der beweis…

    http://youtu.be/Wxc6iqRC-n8

  2. blauclever
    Februar 20th, 2013 @ 9:23 pm

    was heißt da „alle“?

  3. Alfi
    Februar 20th, 2013 @ 9:45 pm

    Alle? Mach Dir keine Sorgen, er hat viele Kritiker 😉

  4. Rincewind
    Februar 20th, 2013 @ 10:00 pm

    Alle bestimmt nicht. Die Katholen scheiden da wohl schon mal aus. Luther ist immerhin Religionsgründer und hat sich als Mönch gegen die Katholische Kirche gestellt. Schlechte Seiten (oder auch ganz schlechte) hat jeder.

  5. Musiker
    Februar 20th, 2013 @ 10:01 pm

    Luthers Verdienste:

    Er hat die Macht der mittelalterlichen Kirche über das Gewissen der Gläubigen gebrochen, indem er vom Geschenk der göttlichen Gnade gesprochen hat, das der Mensch sich nicht verdienen müsse (immer von der Sorge begleitet, Gottes Ansprüchen trotz allen Bemühens vielleicht doch nicht zu genügen). Das Entscheidende spiele sich zwischen dem Gläubigen und Gott direkt ab, dazu bedürfe es nicht der Vermittlung durch einen Priester und eine kirchliche Hierarchie, die sich zwischen Gott und den Menschen schiebt.

    Er hat damit die biblische Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes wiederentdeckt und die Menschen vom Alpdruck des drohenden, gnadenlosen Richtergottes befreit, mit dem die mittelalterliche Kirche die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hatte. Er hat damit auch über seine unmittelbare religiöse und kirchliche Bedeutung hinaus Entscheidendes zur Entwicklung der Geistes- und Gewissensfreiheit beigetragen.

    Mit der Übersetzung der Bibel und die Messe in deutscher Sprache hat er dafür gesorgt, daß die Gläubigen selber nachlesen und überprüfen konnten, was die Kirche ihnen über die Bibel und den Glauben erzählte. Er hat damit zur Mündigwerdung und Bildung der Menschen, zur Entwicklung der deutschen Sprache und eines kulturellen deutschen Nationalbewußtseins beigetragen. Der Publizist Sebastian Haffner hat es einmal so formuliert: „Luther hat den Deutschen das Denken beigebracht.“

    Luther hat wichtige Anstöße zur Entwicklung der evangelischen Kirchenmusik gegeben, die sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte bis zum heutigen Tag zu einer einzigartigen Blüte entfaltet hat. Er hat die Musik als die schönste Gottesgabe bezeichnet und der Gemeinde im Gottesdienst mit dem Gemeindechoral eine eigene Stimme gegeben – der gregorianische Gesang des Mittelalters war der Gesang der Kleriker gewesen.

    Luther war ein lebensfroher Mensch und hat dem weltlichen Leben und Schaffen der Gläubigen zu der ihm gebührenden Wertschätzung verholfen. War das Weltliche in der mittelalterlichen Kirche mit dem Stigma des Minderwertigen behaftet und waren die Kleriker, die dem weltlichen Streben und weltlichen Genüssen abgesagt hatten und sich mit geistigen und geistlichen Dingen beschäftigten (jedenfalls theoretisch, in der Praxis sah es deutlich anders aus), „höherwertige“ Christen gewesen, so hat Luther das weltliche Leben und Schaffen der Gläubigen als „weltlichen Gottesdienst“ bezeichnet.

    Die problematischen und negativen Seiten Luthers werden auch und gerade von der evangelischen Kirche überhaupt nicht totgeschwiegen, da irrt sich @Kojote IV. ganz gewaltig. Das sind Dinge, die jeder Theologiestudent im Fach „Kirchengeschichte“ lernt. Aber die Meinung, die Kirche verschweige die dunklen Seiten ihrer Geschichte, hält sich gerade bei kirchenfernen Zeitgenossen hartnäckig (wohl weil sie zu wenig Berührung mit der Kirche haben, um ihre Vorurteile aufgrund eigener Anschauung und Erfahrung überprüfen zu können). So hat mir vor langer Zeit (es muß in den 1980er Jahren gewesen sein) ein Bekannter das Buch „Kriminalgeschichte des Christentums“ von Karlheinz Deschner vorgehalten; er kam sich geradewegs so vor, als habe er revolutionäre Neuigkeiten entdeckt, über die ich wer weiß wie schockiert sein müßte. Ich konnte ihm nur sagen: „Du, das weiß ich alles, das lernt jeder Theologiestudent in den ersten Semestern.“

  6. Nachtzug
    Februar 20th, 2013 @ 10:48 pm

    tun sie das? Auf der anderen Seite gehört Mut dazu, sich gegen die damals so mächtige Kirche zu stellen und das zu vertreten, was man als wahr und richtig erkannt hat. Insofern ist er doch ein Vorbild, selbst wenn seine Ansichten unvollkommen sind/waren.

  7. erhardgr
    Februar 20th, 2013 @ 11:43 pm

    @musiker hat alles wichtige dazu gesagt.
    Schön, dass er wieder da ist. Mir ist jetzt sowieso mal nach Pause zumute.

  8. Donar Wotanson
    Februar 21st, 2013 @ 12:14 am

    Ja, da wird er jedes Jahr gefeiert der gute Luther… jener Mensch der die Juden schon zu seinen Lebzeiten nach Pälastina deportieren oder gar ermorden wollte. Hätte er seinerzeit die selben Möglichkeiten wie die Nazis gehabt, hätten diese sich keine Gedanken mehr um die Juden machen müssen. Für entsprechende Lager hätte Luther sicher gerne selbst gesorgt.

    Wenn man schon Luther feiert sollte man vielleicht auch einen Hitler-Feiertag einführen. Nicht zu vergessen auch ein Erich Honecker Gedächtnistag… Alles war ja im Reich oder der Ostzone auch nicht immer schlecht.

  9. moiza
    Februar 21st, 2013 @ 12:17 am

    alle ??? Ich nicht, sowohl sein Bildnis als auch seine Thesen sind mir zuwider!

  10. Otto
    Februar 21st, 2013 @ 12:56 am

    Viele finden, daß es durch die Reformation, wie sie von Luther und seinen Anhängern verfochten wurde, gelang, das päpstliche Joch abzuschütteln. Aber vom schmalen Weg der Wahrheit war man, genau wie heute noch weit entfernt.
    Er hatte gegen den Ablaßhandel protestiert.
    Aber wie im Augsburger Bekenntnis dargelegt wird, hatten die lutheraner, unbiblische Lehren wie die Dreieinigkeit, die Unsterbliche Seele und die ewige Qual sowie Bräuche wie die Kindertaufe und kirchliche Feiertage und Feste beibehalten.
    Durch die Unterstützung deutscher Fürsten, hat er sich dann nicht Neutral verhalten, sondern sich in Aufstände eingemischt.
    Luther hat wie Buddha oder Konfuzius Religionssyteme verändert, aber keine neue Religion gegründet.

  11. Muslima
    Februar 21st, 2013 @ 1:25 am

    Bei einem Krieg ist es verboten Frauen, Kinder, Ältere und Mönche zu töten

    Abdullah (ALLAHs Wohlgefallen mit ihm) berichtete:“Eine Frau wurde in einer Schlacht, die der Prophet (ALLAHs Segen und Frieden mit ihm) unternahm, tot aufgefunden. Und der Gesandte Allahs verbot das Töten von Frauen und Kindern.“
    (Bukhari)
    http://www.islam-pedia.de/index.php5?title=Mord

    Jesus selbst glaubte an Jihad
    Lukas 19 Vers 27
    Doch jetzt holt meine Feinde her, die sich während meiner Abwesenheit gegen mich aufgelehnt haben: Sie sollen vor meinen Augen hingerichtet werden!’»

    hier ein Video dazu
    http://www.youtube.com/watch?v=nbvtX7Jh87E&feature=related

  12. Ratgeber34
    Februar 21st, 2013 @ 2:17 am

    Nun. Man muss sehen, dass Luther aber auch viel geleistet hat. Er hatte den Mut, sich gegen die ganze katholische Kirche zu stellen und selbst unter Todesdrohung noch standgehalten.
    Seine Thesen und seine theologische Arbeit finden viel Beachtung und er war auch jemand, der den Menschen auf der Straße verstand. Das erkennt man auch daran, dass er erstmals die Bibel ins Deutsche übersetzte und damit einen Grundstein für die deutsche heutige Sprache legte.
    Luther hat auch die Bibel richtig verstanden und den Menschen durch ein gnädiges Gottesbild wieder Mut gemacht. Auch seine Lieder sind zu beachten, die für ihn die Schönheit des Glaubens widerspiegeln.
    Eine neue Kirche wollte er nie. Er war schockiert über die Gewalt, die seine Kirchenkritik ausgelöst hatte und betonte immer wieder, dass er nur die eigene katholische Kirche verbessern wollte.
    Luther hatte auch negative Seiten, das bestreitet aber auch niemand. Auch die evangelische Kirche nicht. Judenhasser wurde er erst in seinen letzten Lebensjahren. Vorher war er Juden sogar versöhnlich gegenüber gestanden.
    Zu vielen Vorwürfen kann ich nur eines sagen: Jeder Mensch macht Fehler und auch Luther war ein Mensch.

  13. w.goepfrich
    Februar 21st, 2013 @ 3:00 am

    Weil er sich gegen den Papst aussprach?

    Kirchen sind alle Schei…!

  14. Zuckerimkaffee
    Februar 21st, 2013 @ 3:59 am

    Versteh ich echt auch nicht.

    Es gab im Mittelalter eine Menge Reformatoren, die eine Menge mehr erreicht haben.

    Wenn du seine Thesen mal genau durchliest, wirst du feststellen, dass er niemals eine neue Kirche gründen wollte, er küsste symbolischen den Ringfinger des Papstes und sah ihn als Oberhaupt der Kirche.

    Wenn er sehen könnte, was aus seiner Bewegung geworden ist, ich glaube, er hätte die Thesen verbrannt.

    Wenn er sehen könnte, wie wenig die Leute die Bibel in ihrer Sprache schätzen, hätte er sich die Mühe der Übersetzung gespart.

  15. bomama
    Februar 21st, 2013 @ 4:07 am

    Martin Luder war ein stark übergewichtiger Revolutionär, Bibelübersetzer und Inititator der Reh-Formation.

    Vor Kurzem allerdings fand eine Forschergruppe heraus, dass Luther auf eine besondere Weise seine Berühmtheit erlangte: Auf der Wartburg sorgte Luther dafür, dass die Pest ihr Ende fand. Der junge, geldgeile Luther versuchte natürlich aus seiner Geschichte Profit zu schlagen und schrieb den Bestseller Nichts als die Wahrheit. Dieser beschrieb unter anderem ausführlich die Heilungen des jungen Martins und wurde deshalb vom Vatikan auf die Liste der verbotenen Bücher gesetzt, auf der es bis zum Jahre 1987 blieb.

    Martin Luther ist immerhin Religionsgründer und hat sich als Mönch gegen die Katholische Kirche gestellt.

  16. Ralf E <><
    Februar 21st, 2013 @ 4:30 am

    Luther war ein Mensch und hat demnach auch negative Seiten. Sein Judenhass ist erst in seinen späten Jahren entstanden. Er hat massiv für die Bauern gekämpft und hat die Herrscher zur Mäßigung gedrängt.Erst als die Bauern gräuliche Metzeleien unter den Fürsten und ihren Bediensteten anrichteten,hat er den Fürsten zugestanden, sich wehren zu dürfen.

    Dem gegenüber sehen aber weit seine Verdienste, die in der Lutherdekade gewürdigt werden.

    Du bist aber jemand, der noch nie einen falschen Gedanken hatte, oder warum maßt du dir ein Urteil an?

  17. whyskyhigh
    Februar 21st, 2013 @ 5:12 am

    Warum finden alle Luther so gut?
    weil er konflikte suchte
    das ist auch heute in beziehungen sehr beliebt

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